(500) Days of Summer (DVD)

Wenn man das Cover von „(500) Days of Summer“ sieht, könnte man meinen, man bekommt es mit einem typischen Chick Flick Film zu tun. Das stimmt auch in gewisser Weise, allerdings handelt es sich nicht direkt – wie der Sprecher zu Beginn des Films auch verrät – um einen Liebesfilm.

Gibt es die wahre Liebe?

Es geht um den schrecklich romantischen Tom (gespielt von Joseph Gordon-Levitt), der an Schicksal und die wahre Liebe glaubt. Als er das erste Mal Summer (gespielt von Zooey Deschanel) sieht, denkt er, sie ist es – seine große Liebe für die Ewigkeit.

Wenngleich Tom und Summer viele Gemeinsamkeiten haben, ticken sich doch in dieser wesentlichen Sache vollkommen unterschiedlich. Summer möchte eigenständig bleiben und keine feste Beziehung eingehen. Und doch gibt es da diese Anziehungskraft zwischen den beiden, der sie nicht ausweichen können und die sie dennoch nicht richtig glücklich machen.

Langatmige Umsetzung

Der Film zeigt die Geschichte des Nicht-Paares in Zeitsprüngen. Schon am Anfang sehen wir, dass die Beziehung (vorerst?) gescheitert ist. Dann springen wir zum Anfang und erfahren, wie die beiden sich kennengelernt haben. So geht es ständig hin und her und der Zuschauer erlebt die Auf und Abs der Beziehung im wirren Zeitraffer.

Eigentlich ist diese Zeitsprung-Geschichte gar nicht schlecht, nur leider wird in diesem Fall einerseits übertrieben, andererseits passiert häufig nichts Spannendes. Nach etwa der Hälfte des Films ist man diese Zeitsprünge leid und denkt selbst darüber nach, einfach zum Ende zu springen – welches übrigens recht enttäuschend ist.

Schauspielerisch kann man an den beiden Hautdarstellern nichts aussetzen, doch hilft das leider nichts, wenn der Film generell wenig spannend und unterhaltsam ist. „(500) Days of Summer“ ist zwar nicht durch und durch schlecht, doch muss man ihn einfach nicht gesehen haben.

(500) Days of Summer

(500) Days of Summer
6.3

Storyumsetzung

5.8 /10

Darsteller

8.0 /10

Unterhaltungsfaktor

5.0 /10

Pros

  • Gute Darsteller
  • Generell ist die Idee mit den Zeitsprüngen nicht schlecht...

Cons

  • Langatmige Story
  • ... doch leider wird hier mit dem Zeitsprüngen übertrieben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.