An der Spitze der Apachen (DVD)

Es ist mal wieder Zeit für eine reise in die cineastische Vergangenheit. Viele Western stammen aus einer Zeit, in der viele von uns noch nicht einmal geboren waren. Und dennoch können diese Filme – wenn man sich denn nicht an der Qualität stören lässt – bis heute begeistern. Natürlich ist nicht jeder Western, der in den 50er-60er Jahren entstanden ist, ein Meisterwerk. Auch Nieten hat es damals schon gegeben. Wie es sich wohl mit „An der Spitze der Apachen“ verhält?

„Der Regierungsbeamte Kraemer soll sich um die Interessen der Indianer kümmern, Aber er betrügt sie nach Strich und Faden. So beschließt Halbblut Charlie Wolf (Jack Buetel), das Recht seines Stammes in die eigenen Hände zu nehmen. Ex-Offizier Craig (Robert Young) soll vermitteln…“

Solide, aber mit leichten Schwächen in der Story

„An der Spitze der Apachen“ ist ein eher unbekannter Western aus dem Jahr 1952, der eine interessante Story bietet, bei der Umsetzung jedoch ein wenig schwächelt. Wenngleich die Geschichte recht typisch für einen Western ist und nicht viel Neues bietet, so hat sie dennoch Potential und könnte ordentlich Spannung beinhalten. Leider hat man jedoch einige Szenen eingestreut, die dem Film die Glaubwürdigkeit nehmen und zu weit hergeholt erscheinen.

Dennoch ist der Film aber für Fans des Genres durchaus sehenswert. Nicht nur, weil die Darsteller sehr gut agieren, sondern weil die Kulisse und die Kostüme eine passende Atmosphäre versprühen und der Western somit trotz leichter Schwächen in der Handlung durchaus stimmig und gelungen erscheint.

Obendrein ist positiv zu erwähnen, dass die DVD-Veröffentlichung von „An der Spitze der Apachen“ mit einer – trotz des Alters des Films – guten Bild- und Tonqualität daher kommt und somit für Freundes des Westernfilms durchaus einen Blick wert ist.

An der Spitze der Apachen

An der Spitze der Apachen
7.7

Story

6.8 /10

Darsteller

7.8 /10

Atmosphäre

8.5 /10

Bild- und Tonqualität

7.5 /10

Pros

  • Gut agierende Darsteller
  • Stimmige Atmosphäre
  • Dem Alter entsprechend gute Bildqualität

Cons

  • Teilweise unlogische Handlungsstränge

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