Benne – Im Großen und Ganzen

Deutschsprachige Musik ist längst nicht mehr nur im Schlagerbereich zu finden. Auch sanfte Nummern in der deutschen Sprache finden immer häufiger ihren Weg ins Radio, Künstler wie Adel Tawil, Tim Bendzko und vielen mehr sei Dank. Einen weiteren Künstler, den wir gerne im Radio hören würden, ist Benne.

Benne, der eigentlich Benedikt Ruchay heißt, hat mittlerweile sein drittes Album an den Start gebracht – und dennoch ist er dem Mainstream noch recht unbekannt. Schade, denn spätestens mit „Im Großen und Ganzen“ stellt er unter Beweis, dass er seinen berühmten Kollegen in nichts nachsteht.

Eine sanfte, aber zugleich irgendwie rauchige Stimme entführt den Zuhörer in eine melancholisch-optimistische Welt mit sehr gut durchdachte Texten, die ans Herz gehen und so schnell nicht in Vergessenheit geraten. Benne hat in dieses Album scheinbar sehr viel Herzblut gesteckt und kann damit die Fans in seinen Bann ziehen.

Ein ruhiges, aber gutes Album

Einige Titel des neuen Albums haben durchaus Hitpotential, zum Beispiel „Für das was kommt“ und „Licht in uns“: Melodien, die ins Ohr gehen, Texte, die berühren. Allerdings – und dies könnte vielleicht sogar der Grund sein, warum der große Durchbruch noch nicht so recht gelungen ist – ist das Album sehr eintönig. Benne beschränkt sich auf das, was er nunmal am Besten kann: Balladen und Gefühle. Wenngleich in vielen Songs ordentlich Optimismus steckt, so sind die meisten Melodien doch recht melancholisch. Man muss also wirklich in der passenden Stimmung sein, um dieses Album am Stück zu hören.

Wenn Benne nun noch mit der einen oder anderen Nummer überraschen würde, die etwas aus der Reihe schlägt, dann würde er vielleicht noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen – wobei die beiden angesprochenen Titel wirklich schon in die richtige Richtung gehen.

 

Benne - Im Großen und Ganzen

Benne - Im Großen und Ganzen
8.2

Stimme

8.6 /10

Texte

8.7 /10

Abwechslung

7.4 /10

Pros

  • Angenehme Stimme
  • Tiefgründige Texte
  • Schöne Melodien

Cons

  • Ein bisschen mehr Abwechslung würde nicht schaden

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