Besoffen – Deutsch

Okay, zugegeben: für Deutsche ist es nicht immer ganz leicht den Wiener zu verstehen. Davon wusste schon Peter Alexander zu berichten und hat mit seinem Lied „Sehn’s des is weanerisch“ schon ordentlich Aufklärungsarbeit geleistet.

Doch wenn man es erst einmal geschafft hat, den gemeinen Wiener in seiner gewohnten Umgebung zu verstehen, dann sitzt er plötzlich betrunken beim Heurigen und versteht wirklich nur noch Bahnhof. Was meint er bloß, wenn er „Haschisch!“ sagt? Will er tatsächlich in aller Öffentlichkeit nach Drogen fragen? Nein, nein, er will nur ausdrücken, dass es ganz schön heiß ist!

Oder was tut man, wenn man in der Pizzeria an der Ecke jobbt und ein betrunkener Wiener für die ganze Familie ordert: „Dglane Schawedi, fian Rosen Iamiso, fiat Gadin Boschudo Eloe“? Doof aus der Wäsche schauen wohl erstmal. Und dann zückt man einfach das Büchlein „Besoffen – Deutsch“ aus dem Holzbaum Verlag und schon weiß man, was man an die Küche weiterzugeben hat.

In diesem kleinen Werk sind alle möglichen Situationen aufgelistet, in denen man auf einen betrunkenen Wiener treffen könnte, der dann eben etwas sagen könnte, was man einfach nicht versteht. Der Wiener Sprachführer von Harald Havas hilft auf dem Sportplatz, in der Eisdielen und im Park.

Ja, natürlich ist das kein „richtiger“ Sprachführer. Ja, natürlich ist dies ein humorvolles Heftchen. Aber mal ehrlich: es bringt schon Spaß die deutschen Übersetzungen abzudecken und erstmal selbst zu versuchen herauszufinden, was „Donald näht“ denn bedeuten könnte.

Besoffen - Deutsch

Besoffen - Deutsch
8.5

Unterhaltungswert

8.4/10

Umfang

8.6/10

Pros

  • Auch als Rätselheft geeignet
  • Und so wahr ist es!

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