Briefe an das linke Nasenloch

Eltern kennen das: ein geliebtes Kuscheltier des Kindes geht verloren und das Drama ist riesengroß. Einen Ersatz zu finden, ist gar nicht einfach, denn schließlich wird nur genau dieses eine Spielzeug geliebt. Kein Wunder, hauchen Kinder ihren kuscheligen Begleitern mit ihrer Fantasie doch Leben ein. Manchmal hat man Glück und man findet den verlorenen Freund wieder. Manchmal jedoch bleibt er unauffindbar und das Kind fragt sich ständig, was wohl aus seinem Begleiter geworden ist.

Verlorene Kuscheltiere sind nie allein!

Dabei ist die Antwort so klar: es ist in Mirabula! Mirabula ist ein Land ind das sich verlorengegangene Spielzeuge begeben, um nicht allein zu sein. Dort leben sie alle gemeinsam, schließen Freundschaften und sind glücklich. Gut, ab und zu haben auch sie mal mit Problemen zu kämpfen, aber das ist gar nicht so schlimm, denn sie haben ja das linke Nasenloch. Nicht ihr eigenes, sondern ein großer Felsen, fast schon ein Berg. An diesen Felsen können die Bewohner von Mirabula sich in Form eines Briefes mit ihren Problemen und Sorgen wenden und erhalten prompt am nächsten Tag eine Antwort.

Alles gut eigentlich. Doch in dem Buch „Briefe an das linke Nasenloch“ wird ein Problem geschildert, das alle Bewohner von Mirabula betrifft. Die Nase ist plötzlich weg! Und dabei fehlt doch eine ganz wichtige Antwort auf eine Frage, die wirklich alle betrifft …

Wunderschön von Anfang bis Ende

„Briefe an das linke Nasenloch“ ist eine zauberhafte Geschichte über Freundschaft und Problembewältigung. Liebevoll von der Autorin Julia Stipsits geschrieben ist die Erzählung sowohl unterhaltsam als auch ganz nebenbei lehrreich. Und obendrauf bekommen Eltern eine wunderbare Idee geliefert, was sie ihren Kindern erzählen können, wenn mal wieder ein Kuscheltier unauffindbar ist.

Neben der schönen Geschichte, die auch nach mehrmaligem (Vor-) Lesen nicht langweilig wird, ist das Buch zudem sehr schön illustriert, sodass Kinder die fabelhafte Welt von Mirabula und seinen Einwohnern immer vor Augen haben und auf den Bildern einiges entdecken können. „Briefe an das linke Nasenloch“, erschienen im Berenkamp Verlag, ist entsprechend vollkommen zu empfehlen.

Briefe an das linke Nasenloch

Briefe an das linke Nasenloch
6.3

Geschichte

9.5/10

Illustrationen

9.5/10

Sound

0.0/10

Pros

  • Liebevolle Geschichte mit Lernfaktor
  • Sehr schön illustriert
  • Auch nach mehrmaligem Lesen nicht langweilig

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