Britannic (DVD)

Die Titanic – ein Name, der unmittelbar mit Tragik verbunden wird. Dabei wollte die Reederei, die das Schiff auf den Weg geschickt hatte, doch eigentlich ihren Prestigewert mit der Jungfernfahrt des Schiffes erhöhen und zeitgleich für die damals noch im au befindliche Britannic werben. Doch es kam alles anders als man dachte. Nicht nur, dass man aufgrund des schrecklichen Ereignisses den Namen Titanic nicht einfach vergessen kann, auch der gleichnamige Film bleibt unvergessen – ein echter Kino-Kassenschlager, über den man sich heute zwar gerne lustig macht, für den die Menschen aber in Massen ins Kino gerannt sind.

Ein Fernsehdrama mit historischem Background

Dass man aus dem Stoff der Titanic nicht mehr allzu viel herausholen kann und den Leonardo diCaprio Film wohl so schnell nicht toppen kann, wissen wohl auch Filmmacher. Warum also nicht das Schicksal des Schwesternschiffes verfilmen? Was ist denn überhaupt mit der Britannic geschehen? „Britannic – Das Schicksal des Schwesternschiffes der Titanic“ soll eben dies zeigen – mit einer fiktiven Handlung verbunden natürlich.

Das Lazarettschiff „Britannic“, gebaut als Schwesternschiff der Titanic, liefert 1916 heimlich Waffen nach Ägypten. An Bord sind auch Botschaftergattin Lady Lewis und die Gouvernante Vera Campbell. Die junge Frau arbeitet verdeckt für den Secret Service und soll verhindern, dass Saboteure das Schiff in die Luft jagen. Vera verliebt sich in Schiffskapitän Reynolds, und das sorgt von nun an für einige Turbulenzen. Hinzu kommt, dass plötzlich U-Boote auftauchen und die Britannic beschossen wird.

Qualitativ etwas fehlerhaft

Man muss hier natürlich die historische Genauigkeit nicht so auf die Goldwaage legen, letztendlich handelt es sich um ein fiktives Fernsehdrama, das sich eines historischen Hintergrundes ein wenig bedient hat und sich mit einem berühmten Namen interessanter macht. Aber keine Sorge: man bekommt es auch nicht mit Ramsch zu tun, das Drama ist durchaus sehenswert. Allerdings finden wir bei dieser DVD-Veröffentlichung den Film mit einer neuen Synchronisation vor. Das mag in manchen Fällen Vorteile haben, hier hat man aber hie und da etwas gepatzt. Da rutschen dann auch schonmal englische Zeilen dazwischen… Störend auf jeden Fall, aber da es nicht den ganzen Film über so geht, kann man „Britannic“ dennoch weitestgehend genießen.

Man sollte nicht allzuviel von diesem Film – und schon gar nicht einen Blockbuster wie „Titanic“ erwarten, dann wird man auch recht gut unterhalten. Nur bei der Qualität, da hätten die Macher gerne nochmal einen Blick drauf werfen dürfen.

Britannic

Britannic
6.6

Story

6.8/10

Synchronisation

5.1/10

Bildqualität

7.8/10

Pros

  • Durchgehend gelungenes Drama
  • Gut gewählte Darsteller

Cons

  • Teilweise sehr schlechte Synchronisation

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