Dave Clarke – The Decesration of Desire

Was ist eigentlich aus dem Techno der 90er Jahre und des Beginns diesen Jahrhunderts geworden? Finden man Tracks wie die von damals nur noch auf Samplern aus vergangener Zeit? Scheinbar ist bei vielen Techno-Ikonen von früher die Luft raus oder sie haben ihren Job an den Nagel gehängt. Man hätte fast glauben können, dass auch Dave Clarke in der Versenkung verschwunden ist – war er ehrlicherweise auch für 14 Jahre für viele.

Doch nun ist er mit einem neuen Album zurück! Zunächst hat er die Fans mit der auch auf dem Album enthaltenen Single „Charcoal Eyes (Glass Tears)“ überrascht, bei dem auch Mark Lanegan mitgemischt und dem Titel seine Stimme gegeben hat. Und nun ist also auch „The Desecration of Desire“, das dritte Album des Künstlers, da.

Er ist zurück und stark wie nie!

Zehn Tracks sind auf der CD zu finden, die ein wenig wie der gute alte Underground Techno von damals klingen, denen aber auch eine moderne Note verpasst worden ist. Dave Clarke hält sich bei seinen Titeln nicht an irgendwelche Modetrends oder Richtnormen, sondern hat einfach das gemacht, was ihm gefällt und was er am besten kann: Dance-Musik mit Tiefgang. Klingt seltsam, muss man einfach selbst gehört haben!

Auch mit diesem Album wird Dave Clarke ein Geheimtipp bleiben, aber in den Mainstream will er ganz offensichtlich wohl auch gar nicht einsteigen. Fans werden ihn dafür feiern und sein neuestes Album nach so vielen Jahren der Enthaltsamkeit ordentlich feiern!

 

Dave Clarke - The Decesration of Desire

Dave Clarke - The Decesration of Desire
8.8

Titelauswahl

8.7/10

Sound

8.9/10

Pros

  • Klingt wie früher mit einem Touch von heute
  • Sehr abwechslungsreiche Titel
  • Tolle Gastmusiker
  • Für Fans ein echtes Meisterwerk

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