Death and Desire – Die Teufel mit dem blauen Blut (DVD)

Kennt ihr den Film „Diamond Skulls“? Oder „Dark Obsession“? Oder „Death and Desire“? Kennt ihr einen, kennt ihr alle .. Denn bei allen drei Titeln handelt es sich um ein und denselben Film aus dem Jahr 1989. Wenn ihr also glaubt, dass euch mit diesem Film eine kleine Gabriel Byrne Perle entgangen ist, weil ihr den aktuellen Namen „Death and Desire“ noch nicht kanntet, die anderen beiden Titel aber schon, dann seid beruhigt. Wenn euch aber der Film gänzlich neu ist, dann verraten wir euch gerne, was ihr zu erwarten habt.

Adelige sind auch nur Menschen?

Die Geschichte ist schnell erzählt, kommt aber im Folgenden nicht ganz ohne Spoiler aus. Wollt ihr euch überraschen lassen, dann lest lieber im nächsten Absatz weiter. Es geht um eine adelige Familie, bei der Eifersucht, Intrigen, Betrug und sogar Mord vorherrschen. Im betrunkenen Zustand kommt es zu einem tragischen Unfall, ein Frau wird überfahren und stirbt in der Folge. Damit die Familie jedoch nicht in ein schlechtes Licht gerückt wird, halten plötzlich alle – na ja, fast alle – zusammen, um die Tat zu vertuschen. Da stellt sich die Frage, ob das am Ende gut ausgeht …

Der Film „Death and Desire“ (wir bleiben nun einfach mal bei diesem aktuellen Titel) möchte sich als besonders intelligenter Film verkaufen, ist aber im Grunde recht einfach gestrickt. Schnell weiß der Zuschauer, worauf es hinaus laufen wird und ist höchstens über das Ende etwas verwundert. Die Story plätschert die meiste Zeit einfach nur so vor sich hin und birgt nicht viel Spannung.

Hätte ruhig im Archiv bleiben dürfen

Da können auch die sonst guten Schauspieler wie Gabriel Byrne, den man aus diversen Filmen und Serien kennt, und Amanda Donohoe (war zum Beispiel in „Castaway“ und „Starship Troopers 3“ zu sehen) nicht mehr viel herausreißen, obwohl diese wirklich ihr Handwerk verstehen. Aber das Drehbuch gibt einfach nicht mehr her. Hinzu kommt, dass die Bildqualität zu wünschen übrig lässt und man dem Film somit sein Alter sofort ansieht – ganz abgesehen davon, dass die Dialoge nach 80er und 90er Jahre Low Budget Produktion klingen. Alles in allem fällt es schwer, dem Film etwas Gutes abzugewinnen, er möchte besonders psychologisch daher kommen, jedoch fehlt es an so viel: Es fehlt an Spannung, es fehlt an Drama, es fehlt an Qualität. Ein neuer Name kann da leider auch nicht drüber hinweg täuschen, dass dieser Streifen eher langweilig ist und nur aufgrund der guten Darsteller nicht zu einem absoluten Reinfall geworden ist.

Death and Desire - Die Teufel mit dem blauen Blut

5.7

Story

3.9/10

Umsetzung

6.0/10

Qualität

5.4/10

Schauspieler

7.5/10

Pros

  • Immerhin geben sich die Schauspieler Mühe!
  • DIe Idee war gar nicht so schlecht. Für einen Kurzfilm.

Cons

  • Langweilige und vorhersehbare Story
  • Viel zu sehr in die Länge gezogen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.