Die Stadt die Weihnachten verbannte (DVD)

Könnte es wohl einen Grund geben, Weihnachten einfach ausfallen zu lassen? Für eine ganze Stadt? Dazu bräuchte es schon einiges! In dem Film „Die Stadt die Weihnachten verbannte“ gibt es aber einen Grund, um möglicherweise zu diesem drastischen Entschluss zu kommen.

Ein Nachbarschaftsstreit droht Weihnachten zu zerstören!

Norbert Bridges (gespielt von Matt McCoy) ist gerade erst mit seiner Familie nach Greelawn gezogen. Kurz vor Weihnachten, zu einer eigentlich sehr besinnlichen Zeit, in der es doch ein leichtes sein sollte, Freundschaften mit den Nachbarn zu schließen. Nicht jedoch, wenn der Nachbar Donnie Manning (gespielt von Adam Ferrara) heißt! Dieser hat im vergangen Jahr den Weihnachtsdekorationskontest gewonnen und ist fest entschlossen, den Titel auch in diesem Jahr zu verteidigen. Tja, und damit fängt der Ärger an, der schon bald aus dem Ruder zu laufen scheint. Der Streit eskaliert dermaßen, dass die Stadt die absolute Notlösung plant: sie will das Weihnachtsfest absagen! Die Wogen zwischen Norbert und Donnie müssen unbedingt geglättet werden, damit Weihnachten doch noch stattfinden kann.

Ein paar Pluspunkte, aber leider auch viele Minuspunkte

Mit diesem Wissen kann man doch schonmal was anfangen – das klingt nach einer typischen Weihnachtsgeschichte, die zwar ein vorhersehbares Ende haben dürfte, dafür aber zwischendurch Spannung für die ganze Familie bietet. So könnte man vermuten. Leider ist dem aber nicht der Fall. Zwar ist die Story selbst nett und interessant, die Umsetzung jedoch lässt zu wünschen übrig.

Das beginnt schon bei der Technik. Vermutlich hatte man ein recht geringes Budget oder aber das vorhandene Geld wurde lieber in die Gage der nicht ganz unbekannten Schauspielerin Jane Sibbet, die einigen sicher noch als Exfrau von Ross in der Serie „Friends“ in Erinnerung ist, investiert. In die Kameratechnik zumindest nicht. So macht der Film den Eindruck, als hätte man ein Homemovie auf etwas professionellere Art, jedoch ohne die dafür nötigen Voraussetzungen drehen wollen. Dafür, dass der Film aus dem Jahr 2006 stammt, ist die filmische Qualität leider sehr schlecht. Und auch der Ton inklusive der deutschen Synchronisierung kann nicht überzeugen.

Einzig die Schauspieler versuchen das Besten aus der Situation zu machen. Matt McCoy, den man aus diversen US-Serien als Nebendarsteller kennt und Adam Ferrara, der in den USA eher als Comedian denn als Schauspieler bekannt ist, sind zwar keine Meister ihres Faches, spielen aber glaubwürdig. „Die Stadt die Weihnachten verbannte“ ist also kein völliger Reinfall, es wäre qualitativ nur einiges mehr drin gewesen, um aus der Story eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte zu machen.

Die Stadt die Weihnachten verbannte

Die Stadt die Weihnachten verbannte
5.4

Story

7.4 /10

Technik und Ton

2.4 /10

Schauspieler

6.5 /10

Pros

  • Eine gelungene Weihnachtsgeschichte - zumindest die Story
  • Schauspieler, die ihre Möglichkeiten ausschöpfen

Cons

  • Schlechte Kameraführung
  • Schlechte deutsche Synchronisation

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