Dirty Heads – Swim Team

Für manche gehören sie längst zu ihren Lieblingsbands, anderen sind sie vollkommen unbekannt: die Dirty Heads. Beides liegt wohl daran, dass die US-amerikanische Band ein recht seltenes Genre bedient. Reggae Rock ist mancherorts zu lesen, doch die smoothen Rap-Teile sollten dabei nicht unterschlagen werden.

Die Dirty Heads gibt es schon seit einigen Jahren, mehrere Alben hat die Fünfer-Combo aus Kalifornien bereits auf den Markt gebracht – und dennoch gelten sie als Geheimtipp. Ein wirklich guter, um genau zu sein, was spätestens das neueste Album „Swim Team“ beweist.

Catchy from the beginning…

Bereits mit dem ersten Titel der Scheibe „Staloney“ ziehen sie den Hörer in den Bann. Wer die Dirty Heads bis dahin nie gehört hat, wird das nun wohl ändern, denn der kleine Vorgeschmack macht deutlich, dass hier ordentlich Potential drin steckt.

Und dieses schöpfen die US-Amerikaner im Laufe des Albums auch immer weiter aus. Wenngleich mit Songs wie „High Tea“ und „Vacation“ einige wenige Titel vertreten sind, die ein bisschen nach Lückenfüller klingen, so ist der Großteil des Albums doch absolut hörenswert und abwechslungsreich.

Mal geht es ruhiger und gechillter zu, mal überwiegen die Rap-Parts und mal wird es wie bei „Lonely for me“ fast schon hymnenartig. Die Dirty Heads decken bei „Swim Team“ das Genre – oder bessere gesagt die Genres – ab, die sie bedienen möchten und zeigen dabei, dass sie von ihrer Arbeit wirklich was verstehen.

Wer mal etwas über den Tellerrand blicken möchte und auf der Suche nach einer neuen Lieblingsband ist, der sollte Dirty Heads unbedingt eine Chance geben. Und eingefleischte Fans dürfen sich über ein hochwertiges neues Album freuen.

Dirty Heads - Swim Team

Dirty Heads - Swim Team
8.8

Titelauswahl

8.6 /10

Soundqualität

9.0 /10

Pros

  • Eine gelungene Mischung aus sanften und härteren Tönen
  • Dirty Heads zeigen wie vielfältig sie sind

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