Drifting Lands (PC, Preview)

Wenn wir von großen Gegnern, schnellen Manövern und vielen Projektilen reden, dannn geht es meistens um ein Shoot ‚em‘ up. Diese Charakterstärken scheint auch Drifting Lands zu haben, einem neuen Shoot ‚em‘ Up mit RPG-Elementen, dass sich zur Zeit noch in Entwicklung befindet. Aber einige Level stehen schon, und die haben wir ausprobiert

Setting

Von der Geschichte hat man leider bis jetzt noch nicht viel gesehen. Dafür stehen aber schon die allgemeinen Spielmechaniken. In Drifting Lands schnappt ihr euch quasi ein Schiff und fliegt drauf los, um ein paar Roboter aus der Luft zu schießen. Von da an kämpft ihr euch durch etwa hundert Level und zahlreiche Bosse, rüstet euer Schiff mit allen möglichen Gegenständen und Teilen auf um letzten Endes an die Spitze der Leaderboards zu steigen.

Gameplay

Durch die bis jetzt fehlende Story hat Drifting Lands bis jetzt eher Arcade-Charakter. Beschrieben wird der Titel als ein Shoot ‚em‘ Up, mit Inspiration aus Action-RPG’s wie Diablo. Und auch wenn dem Spiel ohne die Geschichte ein wirklicher roter Faden fehlt, scheint das Konzept genau diese Genremischung zu treffen. In den Leveln bewegt ihr euch automatisch von links nach rechts und bekämpft nach und nach Wellen von Gegnern, die es abzuschießen gilt, um Punkte und Items zu sammeln. Neben der Anzahl an Gegnern müsst ihr allerdings auch auf die Anzahl der Projektile aufpassen, die in Massen auf euch zufliegen und schnelle Manövrierfähigkeiten von euch verlangen. Mit jedem Level wird das eine schwerere und schwerere Aufgabe, denn die Gegner werden nur noch größer, schneller und die Anzahl an Projektilen steigt.

Schafft ihr es allerdings durch ein Level, so winkt euch Geld als Belohnung, mit dem ihr euer Schiff in verschiedenen Eigenschaften aufrüsten könnt. Kommen wir damit zum zweiten Teil des Spiels: der Bearbeitung eurer Schiffe. In Drifting Lands dürft ihr nämlich nicht aus 2 Schifftypen wählen und müsst deren Eigenschaften lernen: Eher baut ihr euch auf Grundlage von Schiffprototypen euren eigenen personalisierten Kämpfer zusammen. Wie in einem RPG unterscheidet sich der Spielstil nämlich durch die Attribute des Schiffes, und die sind in Drifting Lands so differenziert, dass man es tatsächlich als Rollenspiel werten könnte. Zum Beginn wählt ihr erstmal eine Schiffhülle, die euer Schiff entweder besonders schnell, besonders zäh oder zu einem Allrounder macht. Danach könnt ihr die Ausrüstung des Schiffes mit gelooteten Gegenständen aufwerten. Rüstet neue Waffen auf, baut eine bessere Batterie oder Motor ein, erhöht eure Panzerung, all das macht ihr durch findbare Items, die wie in Diablo in verschiedene Seltenheitsstufen aufgeteilt sind. Dann wäre da noch die Option, 3 verschiedene Eigenschaften des Schiffes für Geld aufzuwerten, die klassischen Charakterpunkten ähneln. Zu guter Letzt wäre da noch das erfrischend komplexe Skillsystem, dass euch über mehrere Skilltrees neue Skills freischalten lässt. 4 dieser Skills weißt ihr dann eurem Schiff zu, um diese im Kampf taktisch zu nutzen (quasi wie Spezialattacken), zwei sind Permanentskills.

Obwohl ich bereits einige Shoot ‚em‘ Ups gespielt habe, erreicht Drifting Lands dadurch eine mir unbekannte Spieltiefe, zumindest in diesem Genre. Das Aufrüsten des eigenen Schiffs macht deutlich Spaß und bietet unter gewissen Voraussetzungen (Der Deaktivierung eines Skills) sogar Roguelike-Elemente, die den Verlust jedes Schiffes ziemlich schmerzhaft machen, da man wirklich die Option hat, sein eigenes Schiff seinem Spielstil nachzuempfinden. Da stört auch nicht das relativ kleingeratene Userinterface und die zeitweise unübersichtlichen Kämpfe zwischen den Wolken. Das Gameplay von Drifitng Lands sitzt, und das kann die kommende Spielstory nur noch verbessern.

Grafik und Sound

Auch hier kann Drifting Lands begeistern, alleine schon durch die wunderschönen, wenn auch kargen Szenarien, die die Robterkämpfe untermalen. Wenn dann noch das eigene Schiff und die Gegner dazukommen, entwickelt sich das Ganze zu einem bombastischen Farbenspektakel. Als wäre das noch nicht genug, läuft im Hintergrund ein energiegeladener und abwechselungsreicher Soundtrack.

Fazit

Für Shoot ‚em‘ Up-Fans ist Drifting Lands der Gehemtipp für 2017.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.