Ein Bu in Peru

Ein Kinderbuch zu finden, das Kinder und Eltern gleichermaßen unterhält, ist gar nicht so einfach. Überhaupt sind richtig gute Kinderbücher heutzutage rar gesät, häufig viel zu bunt und übertrieben. Dabei kann einfach manchmal so besonders sein, wie das im Holzbaum Verlag erschienene Werk „Ein Bu in Peru“ von Michael Dufek beweist.

Ein neuer Froschkönig muss her! Doch wie wählt man diesen? Ganz einfach, wer den lautesten Bu lässt, der ist dazu erkoren. Engelbert möchte diese Aufgabe zu gerne übernehmen und so lässt er sich etwas einfallen, das ihn für eine Weile weit weg vom Froschteich führt.

Liebevolle Geschichte

„Ein Bu in Peru“ ist eine liebevoll, in Reimform erzählte Geschichte, die am Ende mit einem guten Fazit daherkommt. Die Reime sind stimmig und ergeben Sinn, sodass Kinder der Geschichte leicht folgen können. Untermalt ist das ganze mit einfachen Illustrationen, die aber so schön gezeichnet sind, dass man gar nicht mehr Details oder eine größere Farbenpracht gebraucht hätte.

Auch passiert auf jeder Seite etwas anderes, so dass selbst das Durchblättern für Kinder nicht langweilig wird. Vielmehr könnte es sein, dass „Ein Bu in Peru“ schnell einen Stammplatz unter den Lieblings(Vorlese)Büchern bekommt.

Zur vollen Punktzahl reicht es bei uns nur nicht aufgrund des doch recht hohen Preises für wenige Seiten. Zwar erfreuen wir uns über ein Hardcover, doch sind es eben „nur“ 30 Seiten für fast 15 Euro.

Ein Bu in Peru

Ein Bu in Peru
8.3

Geschichte

8.7 /10

Illustrationen

8.7 /10

Preis-Leistungs-Verhältnis

7.5 /10

Pros

  • Gelungene Reime
  • Liebevolle Story
  • Schöne Illustrationen

Cons

  • Ein bisschen teuer

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