Feed the Devil – Der Teufel wartet schon (DVD)

Und dann war da dieser Film, der keinen Sinn ergeben hat… So könnte man „Feed the Devil – Der Teufel wartet schon“ recht gut beschreiben. Denn wenngleich man bei einem Regiedebüt eines Newcomers durchaus technische Fehler verzeihen kann, so wünscht man sich doch vor allem eins: eine Story und einen roten Faden. Beides fehlt. Das ist wie wenn wir hier einfach mal ein paar Wörter einstreuen: Kannibalismus. Wölfe. Skelette. Indianer. Wald. Marihuana. Dämonen. Geister. Und nun machen wir darauf einen Film!

Worum gehts hier eigentlich?

Marcus – der äußerst unsympathische Hauptcharakter dieses Films – wittert das große Geld als er von einer Marihuanaplantage inmitten der Wälder von Alaska hört. Mithilfe einer Kindergartenzeichnung macht er sich gemeinsam mit seiner Freundin Stella und deren Schwester Lydia auf einen Survival-Trip in die Wildnis. Und da begegnen den Dreien so manche Gefahren, denn der Wald wurde von Indianern verflucht und böse Mächte wollen dem Trio an den Kragen.

Ja, und damit haben wir dann auch schonmal die gesamte Story zusammengefasst. Zumindest scheint es um eben dies zu gehen, denn nebenbei kommen natürlich noch die oben erwähnten Wölfe mit ins Spiel. Und die zahlreichen Skelette. Und die Indianer und Dämonen. Und und und… Es scheint fast so, als hätte sich der Drehbuchschreiber hier mal ordentlich austoben wollen und alles, was ihm an Mystischem so in den Sinn gekommen ist, einfach mal rausgehauen hat. Raus gekommen ist dabei „Feed the Devil – Der Teufel wartet schon“ – unsinniger Trash vom Feinsten.

Gelungenes Cover! Mehr Positives fällt leider nicht ein

Nicht nur, dass der Film von Anfang bis Ende keinen Sinn ergibt, die Dialoge sind zudem grottig und die Nebendarsteller scheinbar direkt von der Straße ans Set entführt worden – ohne zu wissen, was ihnen blüht. Da ist es fast schon traurig, dass man sagen muss, dass die Technik hier noch das beste ist. Denn verwackelte Kameraeinstellungen und falsche Perspektiven gibt es hier zuhauf.

Wer nun hofft, zumindest ein paar gruselige oder brutale Szenen zu sehen zu bekommen – denn immerhin ist der Film ab 18 Jahren freigegeben – der wird weiterhin enttäuscht. Denn FSK 16 wäre hier auch nicht falsch gewesen.Kein Splatter, kein Grusel, keine Handlung – was bleibt dann noch? Eine Trashperle vielleicht? Na, immerhin kann man sich gut darüber amüsieren, was der Hauptcharakter alles so einstecken kann und dennoch immer noch das unsympathische, egoistische Arschloch bleibt.

Feed the Devil - Der Teufel wartet schon

Feed the Devil - Der Teufel wartet schon
2.3

Story

2.0 /10

Spannung

2.1 /10

Darsteller

2.7 /10

Pros

  • Schönes Cover...

Cons

  • Miese Story
  • Miese Darsteller
  • Miese Kameraführung

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