First Strike: Final Hour (PC)

In First Strike: Final Hour geht es heiß her: Der Strategietitel steckt euch nämlich in die Schuhe eines mächtigen Militärführers, der mit scheinbar grenzenlosem Budget ein Waffenarsenal aufbauen und damit die Welt erobern kann.Das ist zum Glück im Spiel weniger gefährlich als in Echt, deswegen lassen wir uns es auch nicht nehmen, einen Blick auf das Raketengetummel zu werfen. Feuer!

Setting

Zu Beginn des Spiels dürft ihr euch eine Nation aussuchen, über die ihr im Verlaufe des Spiels verfügt und die ihr als weiser Anführer zum Sieg bringen sollt. Der Clou: Je nach dem, welche Nation ihr wählt, verändert sich der Schwierigkeitsgrad des Spiels. Die riesigen USA bieten euch gute Startchancen und machen es euch leicht; das kleine Nordkorea kämpft gegen den Rest der Welt und stellt den „Unmöglich“-Modus dar. Es stellt sich heraus, dass einen Atomkrieg eine ganz schön stressige Angelegenheit ist. Ständig muss man verteidigen, neue Gebiete erobern, Waffen bauen und so weiter. Stellt ihr euch der Herausforderung?

Gameplay

Wie bereits erwähnt wählt ihr zu Beginn jeder Partei eure Nation und damit auch den Schwierigkeitsgrad aus. Wenige Einstellungen trennen euch von Matchbeginn, also perfekt für eine schnelle Runde zwischendurch. Ganz ohne geht es aber natürlich nicht, und so habt ihr die Option, eure Superwaffen und andere freischaltbare Skills. Dann stürzt ihr euch ins Getümmel. Das Tutorial ist kurz und knapp gehalte, aber informativ. Es erklärt die Aktionen, die ihr im Spiel besitzt, das Forschungssystem und Kampfmechaniken. Minuten später sitzt ihr dann auch schon im Feuergefecht mit den anderen Nationen.
Ihr kämpf nämlich nicht alleine um die Vorherrschaft. In First Strike: Final Hour spielt ihr eine von vielen Nationen auf einem dreidimensionalen Globus, die versuchen, durch taktische Raketenschläge und clevere Eroberungen die Herrschaft an euch zu reißen. Die Struktur des Spiels ist für einen Strategietitel bestechend simpel, denn eure einzige Ressource ist die Zeit. Waffen und Verteidigungen aufbauen, Forschen und neue Gebiete erschließen kostet euch immer Zeit, die ihr braucht, um auf der Acht vor fremden Angriffen zu sein. Mit euren gebauten Waffen wehrt ihr Langstreckenraketen und Schlimmeres der Gegner ab, während ihr eure eigenen Angriffe startet. Was am Anfang noch recht simpel klingt, wird schnell zu einer kniffeligen Multitaskingaufgabe, wenn ihr sowohl an eure Offensive und Defensive denken müsst, während euer Fortschritt natürlich auch nicht hinterherhängen darf.
Eine Kampagne oder ähnliches gibt es nicht: In First Strike: Final Hour spielt ihr schnelle Partien gegen schlaue Gegner und stellt euch mit neuen Schwierigkeitsgraden und neuen Waffen immer wieder neuen Herausforderungen. Und das funktioniert einwandfrei.

Grafik und Sound

Schnell fällt auf, dass ihr im Spiel kaum flache Menüs findet. Alles wirkt interaktiv, räumlich. wie in einer futuristischen 3D-Weltkarte. Dialoge schweben über euren Nationen, auch die „Weltkarte“, die sich über einen runden Globus erstreckt, ist unglaublich plastisch und ziemlich schick. Auf den ersten Blick mag First Strike: Final Hour dadurch vielleicht etwas simpel wirken, aber alles hat seinen Zweck. Auch die Musik ist stimmig und macht ordentlich Lust auf die taktischen Gefechte.

Fazit

First Strike: Final Hour ist ein schneller, unterhaltsamer Strategiehit.

 

 

First Strike: Final Hour (PC)

First Strike: Final Hour (PC)
8

Setting

8/10

    Gameplay

    9/10

      Grafik und Sound

      7/10

        Pros

        • Coole Grafik
        • Einfaches Spielpzinzip
        • Viele verschiedene Waffen und Nationen

        Cons

        • Etwas teuer

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