Keep Talking And Nobody Explodes (PC)

Viele Dinge klingen erstmal spannend, sind aber in der Realität mit gewissen Gefahren verbunden. Wer sich trotzdem risikofrei als Feuerwehrmann, Polizist oder Zugführer versuchen möchte, kann das in Videospielen tun. Und kaum etwas ist wohl gefährlicher als das Entschärfen von Bomben. Wer aber schon immer mal den roten oder blauen Draht schneiden wollte, kann das in Keep Talking and Nobody Explodes tun. Dabei geht Entwickler Steel Crate Games sogar einen Schritt weiter und macht aus dem Spiel mit dem Feuer ein lustiges Partyspiel. Also, schnappt euch die Anleitung, schreit eure Freunde an, und legt los! Denn auch wenn was schief geht…
was soll schon passieren?

Spielsetting

Was braucht ihr also, um euch an den zahlreichen Bomben zu versuchen? Nun zuerst mal soltet ihr euch ein paar Freunde einladen, denn alleine könnt ihr das Spiel nicht spielen. Ideal sind etwa zwei bis vier Spieler, wobei einer von euch die Bombe entschärft, während die anderen euch sagen was zu tun ist. Denn nur die haben die 23-seitige Anleitung, in der steht, wie ihr die Bombe Stück für Stück entschärft. Die Anleitung druckt ihr euch vorher selber aus; Sobald ihr alles organisiert habt, setzt sich ein Spieler an den PC. Der Rest der Spieler darf nicht auf den Bildschirm gucken und setzt sich am besten in den Nebenraum, sollten aber in Hörweite sein. Wenn ihr das Spiel startet, müsst ihr einen Code eingeben. Den findet ihr auf der Spielanleitung. Damit geht ihr sicher, dass ihr trotz Updates an der Software die aktuelle Anleitung zum Spiel habt!

Bombenstimmung

Ihr habt nun alles eingerichtet und seid bereit zum Spielen. In diesem Fall wagt ihr euch also schon an die ersten Bomben ran. Das Prinzip ist im Grunde immer das selbe: Entschärft alle Teile der Bombe nach und nach, bevor die Zeit abläuft und ihr seid in Sicherheit… für jetzt. Die Bomben sind aus blockartigen Modulen zusammengesetzt. Rund um die Bombe sind noch kleine Details, wie Seriennummern und Stromanschlüsse versteckt, die euch beim Entschärfen helfen. Das klingt ja alles erstmal recht simpel. Einfach ein Modul nach dem anderen lösen und schon ist es geschafft. Allerdings hat sich der Entwickler bei den Arten von Modulen nicht lumpen lassen. Kabel, Knöpfe, Codes, sogar das Lichtspiel „Simon Says“.

Blau… NEIN GELB!

Sobald ihr vor der Bombe sitzt, muss alles klappen. Der Entschärfer beschreibt den Spielern mit der Anleitung die Bombe, von denen er Infos zur Entschärfung kriegt. Und die sind besser genau, denn nach wenigen Fehlern geht das Ding hoch. Es dauert nicht lange, bis totales Chaos ausbricht; in den letzten 30 Sekunden schreit ihr euch dann gegenseitig nur noch irgendwelche Zahlen und Symbole zu.
Am Anfang solltet ihr euch an die vorgefertigten Missionen wagen, später könnt ihr auch zufällige Bomben unter bestimmten Einstellungen ausprobieren. Ihr könnt beinahe alles einstellen: Die Modulanzahl, den Timer und vieles mehr. Nur die Module werden dann noch zufallsgeneriert. Dadurch könnt ihr euch jedes Mal einer neuen Herausforderung stellen und sicher gehen, dass Keep talking and nobody explodes euch für viele weitere Abende unterhält.

Das Technische

Auch das Anschauen der Bomben macht Laune. Die verschiedenen Teile sind in der Regel bunt kodiert und blinken in allen Farben. Die Menüs sind einfach gestaltet und komplett mit einem Controller navigierbar. Auch die Steuerung im Spiel ist einfach: Ihr könnt die Bombe vollständig rotieren und interagiert über einen Cursor mit den einzelnen Teilen.
Und ganz besonders freuen dürfen sich die Besitzer eines VR-Headsets. Das Spiel ist VR-kompatibel und wird nebenher mit einem Controller gesteuert. So geht ihr natürlich absoul sicher, dass niemand ausser dem Spieler auf den Bildschirm guckt. Denn nur dann wird das Spiel richtig schön chaotisch.

Keep Talking And Nobody Explodes

Keep Talking And Nobody Explodes
8.5

Gameplay

8.7/10

Grafik

7.2/10

Wiederspielfaktor

9.0/10

Multiplayer

9.2/10

Pros

  • Große Auswahl an Modulen
  • Chaotischer Multiplayerspaß
  • VR-Support

Cons

  • Kein Singeplayer
  • Es kann laut werden
  • Anleitung muss ausgedruckt werden (23 Seiten)

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