Kittypocalypse- Ungoggled (PC)

Ich bin ja eigentlich eher der Katzentyp. Deswegen hätte ich mit einer Invasion von Weltraumkätzchen auch kein Problem. Allerdings bin ich damit wohl recht alleine und in der Regel will man die Erde ja auch irgendwo vor feindlichen Invasionen schützen, selbst wenn die Invasoren süß und klein und kuschelig sind… Ähem. Wir haben uns jedenfalls an Bolverks Tower-Defense Titel Kittypocalypse- Ungoggled gesetzt und unsere glorreiche Erde vor den kleinen Fellteufeln beschützt.

Setting

20161117182206_1Grüße, Kommandant! So werden wir in Kittypocalypse- Ungoggled begrüßt, welches die VR-lose Version vom Hauptspiel Kittypocalypse ist. Wie es aussieht, sind wir in felliger, kuscheliger Gefahr, denn kleine Weltraumkätzchen kommen in UFO’s zur Erde und nutzen unsere Obsession mit den kleinen Tigern schamlos aus. Da bleibt natürlich nur eins: Geschütztürme bauen und Laserwaffen aufrüsten. Das Ziel ist, die zahllosen Wellen an Ninjakätzchen in Rüstung daran zu hindern, in unseren Kontrollpunkt einzudringen. Denn wenn das passiert, sind wir scheinbar alle verloren. In der Hauptkampagne geht diese Geschichte noch ein wenig ins Detail und bietet euch Missionen, in denen ihr Stück für Stück an die Kätzchenapokalypse herangeführt werdet, Mutige können sich auch direkt an den Herausforderungsmodus wagen. Wer neu in Kittyapocalypse ist, sollte einen Blick in das Tutorial werden, welches euch einen schnellen Überblick über das Spiel gibt.

Gameplay

Tower Defense heißt, dass ihr mehrere Wellen von Gegnertypen besiegen müsst. Der Clou ist dabei, dass ihr nicht direkt gegen die Gegner kämpft, sondern Geschütztürme platzieren und aufrüsten müsst, die dann den Gegner angreifen. So ist es auch hier. Vor der ersten Welle habt ihr kurz Zeit ein paar Türme zu platzieren, beispielsweise Gatlings oder Lasergeschütze. Habt ihr alles vorbereitet, geht es los und die kleinen Kätzchen marschieren in Richtung Kontrollpunkt. Erreicht eine Vielzahl an Kätzchen diesen, habt ihr verloren. Aber so weit lasst ihr es selbstverständlich nicht kommen. 20161117183610_1
Habt ihr genug Geld, fangt ihr an, eure bestehenden Türme aufzurüsten, damit sie schneller oder stärker feuern und die immer stärker werdenden Kätzchen in Schach halten können. Zu Beginn habt ihr zwar nur zwei Arten von Türmen, die Auswahl wächst aber schnell. Ausserdem hat jeder Turm einen eigenen Upgrade-Baum, der das Herz eines jeden Strategen höher schlagen lässt. Zusätzlich belohnt werdet ihr, wenn ihr in jeder Mission bestimmte Aufgaben erfüllt. So dürft ihr in der einen Mission zum Beispiel nur eine bestimmte Summe an Geld ausgeben, in der anderen dann eine bestimmte Anzahl an Türme nicht überschreiten.

Grafik und Sound

Kittypocalpse hat ein bisschen etwas von einem Spielbrett, im positiven Sinne. Auf jeder Karte gibt es bestimmte Pfade, die es zu verteidigen gilt, sämtliche Umgebungen sind komplett 3D-modelliert. Und es sieht toll aus. Das Spiel ist bunt, die Grafik ist schön und trotzdem läuft das Spiel butterweich. Auch die Musik ist gut, abgesehen von der künstlichen Computerstimme eurer technischen Assisstentin, die nach jeder Mission stark an euren Nerven sägt.

Fazit

Wer Lust auf einen spaßigen Tower Defense-Titel hat oder Kätzchen einfach abgrundtief hasst (DU MONSTER) wird an Kittypocalypse Spaß finden. Man wird gut in die Grundmechaniken des Spiels eingeführt und die Missionen sind herausfordernd. Abgesehen davon sieht das Spiel einfach toll aus.

Kittypocalypse- Ungoggled

Kittypocalypse- Ungoggled
8.7

Gameplay

8.7/10

Grafik und Sound

9.3/10

Schwierigkeit

8.0/10

Pros

  • Lustiges Tower Defense Spiel für Zwischendurch
  • Viele Türme und Upgrades
  • Grafisch sehr schick

Cons

  • Für den Preis etwas wenig Content

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