L.A. – King of Beasts

L.A. – kennt man. Los Angeles, Stadt der Engel, Stadt der Träume. Doch Moment! Wir wollen hier natürlich gar keinen Reiseführer schreiben, wir meinen mit L.A. etwas ganz anderes! Hinter dem Akronym steht in diesem Fall nämlich der spanischen Musiker und Songwriter Luis Albert Segura samt seiner Band. Mit „King of Beasts“ wurde nun das mittlerweile fünfte Studioalbum veröffentlicht.

Weltweit ist das Projekt bekannt – wenngleich die richtig großen Charterfolge bisher ausgeblieben sind. Allerdings ist es doch eben das, was Indie ausmacht: nicht dem Mainstream angepasst, auf das gute musikalische Handwerk beschränkt. Und genau das wird dem Hörer auch mit diesem Album wieder geboten. Bereits die vorab veröffentlichte Single „Turn The Lights On“ hat einen guten Einblick auf das geboten, was den Hörer mit diesem Album erwartet: erfrischende und melodische Töne.

Ein solides Indie-Album

Abwechslungsreich ist außerdem ein Stichwort, das man hier auf jeden Fall erwähnen sollte. Ein bisschen Pop, ein bisschen Rock ist vorzufinden. Der Opener „King of Beasts #7“ bietet einen guten Auftakt und macht Hoffnung auf ein durchweg solides Album. Von den 17 auf dem Album enthaltenen Titeln ist zwar nicht jeder ein potentieller Hit – manche Songs eignen sich mehr, um sie im Hintergrund laufen zu lassen – doch Titel wie „Leave it all behind“ wissen dann ordentlich zu begeistern.

Man möchte natürlich ungern vergleiche zu anderen, berühmteren Bands ziehen, aber man kommt in diesem Fall dann doch nicht drum herum an Coldplay zu denken. L.A. ist allerdings kein Abklatsch der Weltstars oder versucht in der selben Schiene zu fahren: vielmehr erinnert das Album „King of Beasts“ an die Coldplay-Zeit, in der man sich noch nicht daran versucht hat, Teenager-Herzen zu erobern, sondern sich auf das Wesentliche, die Musik in ihrer ganzen Reinheit, konzentriert hat. Das ist natürlich als großes Kompliment für L.A. zu verstehen! Kurzum: ein Meisterwerk man „King of Beasts“ nicht sein, doch einige großartige musikalische Perlen sind hier durchaus zu finden!

L.A. - King of Beasts

L.A. - King of Beasts
8.5

Titelvielfalt

8.4/10

Sound

8.6/10

Pros

  • Solides Indie-Album, das an Coldplay früher erinnert
  • Abwechslungsreiche Nummern
  • Einige hitverdächtige Titel dabei

Cons

  • Manche Nummer sind etwas eintönig

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.