Peals – Peals

Aus dem December Peals ist Peals geworden, aus einer rockigen Band ist eine Indie-Band geworden. Die Peals aus Westfalen sind mit einem neuen Namen und einem neuen Album am Start und wer den Vorgänger kennt, wird einen deutlichen Unterschied ausmachen können. Zwar wissen die Jungs immer noch was sie tun, sie scheinen aber ein wenig ruhiger geworden zu sein. Oder vielleicht wissen sie jetzt erst so wirklich, was sie tun wollen?

Ein gelungener Imagewechsel?

Früher war es der Punk Rock, den man auf den Alben und der EP heraushören konnte, heute setzt man auf sanftere Rocktöne mit leichten Popambitionen. Das entspricht sicherlich der Vorliebe des Mainstream-Hörers eher, aber können sich die Peals da wirklich durchsetzen?

Man muss schon sagen, das neue Album ist sehr hochwertig produziert und man hört die Liebe zur Musik geradezu heraus. Besonders beeindruckend ist der Einsatz der Gitarre. Irgendwie scheint diese immer wieder anders zu klingen und man hat wirklich das bestmögliche aus dem Instrument herausgeholt. Das wiederum macht jeden Song einzigartig und sorgt für ordentlich Abwechslung auf dem Album.

Ein gelungener Imagewechsel!

Den oftmals so melancholischen, fast schon deprimierenden Sound der gängigen Indiemusik hat man hier zum Glück weggelassen, sodass ein Album entstanden ist, das nicht nur für gute Laune sorgt, sondern sogar eins, dass sich hinter internationalen Produktionen wirklich nicht verstecken muss. Peals haben mit dem gleichnamigen Album bewiesen, dass ein Imagewechseln manchmal echt guttun kann. Wenngleich – und das müssen wir nun unbedingt noch loswerden – uns die punkige Seite der December Peals ein wenig besser gefallen hat. Aber das ist immer Geschmackssache und als Indie-Band machen die Peals ihr Ding sehr gut.

 

Peals - Peals

Peals - Peals
8.7

Abwechslung

8.4 /10

Soundqualität

8.9 /10

Pros

  • Schöne, erfrischende Indie-Musik
  • Großartiges Gitarrenspiel
  • Sehr abwechslungsreiches Album

Cons

  • Ein bisschen vermissen wir doch den "December" Part

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