Phantasmat – Der Schrecken von Oakville (PC)

Es darf wieder gewimmelt werden! Wimmelbild-Spiele, wie wir sie von früher kennen, sind out. Heute gibt es die Wimmelbilder verpackt in schicken Adventures und mit einer spannenden oder liebevollen Story versehen. Eine Garantie für einige Stunden Spielspaß sind dabei in der Regel die Spiele aus dem Hause Big Fish – wie auch schon die Serie „Phantasmat“ einige Male bewiesen hat.

Wo sind wir denn hier gelandet?

Nun also haben wir wieder ein neues Spiel dieser Reihe in den Händen: „Phantasmat – Der Schrecken von Oakville“. Der Titel verrät es schon, hier ist nichts mit Feen und Elfen, sondern es geht spannend und für ein jüngeres Publikum sogar gruselig zu – kein Wunder, dass das Spiel ab 12 Jahren freigegeben ist.

Wir schlüpfen in die Rolle eines Autoren, der sich den Tag ganz anders vorgestellt hat, als er dann tatsächlich wird… Wir wollen lediglich zu einer Autgrammstunde für unser neues Buch fahren, als hinter und der Tunnel einstürzt. Wir stecken fest! Was ohnehin schon schrecklich ist, entwickelt sich schon bald zum Alptraum. Auf der Suche nach Hilfe gelangen wir in eine wirklich seltsame Stadt: Oakville und finden ein mindestens genauso seltsames Amulett. Plötzlich setzen bei uns Visionen ein – was geht hier vor?

Ein etwas unheimliches Szenario also, das dank der liebevoll und detailreichen Grafiken umso mehr untermalt wird. Zwar ist die Welt recht dunkel gehalten (was natürlich zum Gruselfaktor beiträgt), dennoch ist viel in dieser seltsamen Stadt zu entdecken. So kann es durchaus sein, dass sich der Spieler auch mal beim Betrachten der Spielwelt verliert, ehe er sich an das nächste Rätsel heran tastet.

Düstere Atmosphäre, die viel Spannung aufkommen lässt

Die Rätsel und Wimmelbilder selbst sind nicht allzu schwer. Viele der Minispiele sind bekannt und für fortgeschrittene Spieler einfach zu lösen. Das bedeutet aber nicht, dass man nicht doch auf die eine oder andere harte Nuss trifft! Wer noch nicht ganz so vertraut ist mit dem Genre und hie und da mal stecken bleibt, der muss nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, sondern kann sich der Hilfsfunktion bedienen.

Insgesamt ist „Phantasmat – Der Schrecken von Oakville“ eine sehr schöne und stimmige Fortsetzung der Reihe. Die Story ist spannend und fesselnd, die Grafiken sind hochwertig und die Rätsel bieten gute Unterhaltung. Hier kann man vollkommen zufrieden sein!

Phantasmat - Der Schrecken von Oakville

Phantasmat - Der Schrecken von Oakville
9.1

Gameplay

8.7 /10

Atmosphäre

9.3 /10

Grafik

9.2 /10

Sound

9.0 /10

Pros

  • Sehr schöne Grafiken
  • Gruselige Atmosphäre
  • Spannende Story
  • Viele Rätsel und Wimmelbilder

Cons

  • Etwas zu einfach für fortgeschrittene Spieler

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