Pixel Survivors (PC)

Stell dir vor, du bist auf einer einsamen Insel gestrandet. Hilfe ist nicht in Sicht… also wo fängt man an? Was baut man zuerst? Wieso werden jene, die sterben, nachts zu Zombies? Kommen wir damit zu Pixel Survivors.

Setting

In Pixel Survivors übernehmt ihr die Kontrolle über eine kleine Gruppe von Menschen, die auf einer einsamen Insel überleben müssen. Die Insel ist leer, abgesehen von ein paar Bäumen, Steinen und braunen Flecken, die Hühner repräsentieren. Eure Aufgabe ist es, diese Menschen so lange wie möglich überleben zu lassen, denke ich, denn das Tutoriallevel bringt das Spiel zum Absturz. Aber das Einzelspielerszenario lässt sich spielen, und das ist ja auch der eigentliche Teil des Spiels. Komme also Tag oder Nacht, Sommer oder Winter, eure Dörfler müssen überleben!

Gameplay

Ihr beginnt über einem leeren Ozean, auf dem ihr mit Erdfeldern eine Insel baut. Direkt flattern auch die ersten Hühner über das Land. Ist ja schonmal ein Anfang, aber ihr seid ja nicht Herr der Hühner. Darum errichtet ihr ein erstes, kleines Dorf. Das Spiel fängt an wie jedes Aufbauspiel. Ein paar Häuser, ein paar Kornfelder, Mine, Mühle usw. Mit wachsender Population müssen auch die Standarts wachsen, darum forscht ihr, baut Nahrungsanlagen weiter aus, baut Häfen, vielleicht eine zweite Insel, alles was halt nötig ist, um zu überleben. Zum Bauen verwaltet ihr typische Ressourcen wie Holz oder Steine, damit euch Dörfler nicht unter der Hand weghungern müsst ihr für Nahrung sorgen. Bemerkenswert ist für ein eigentlich relativ kleines Projekt die Auswahl an baubaren Einheiten und Gebäuden, die das Spiel relativ gradlinig voran treiben. Dieses Vorantreiben käuft allerdings recht gemäßigt ab. Obwohl das Spiel Optionen für bis zu dreifache Spielgeschwindigkeit bietet, dauert selbst das Errichten von Basiseinheiten einfach ewig. Und selbst wenn man dann voran kommt, ist der Spielverlauf nicht sonderlich fordernd, da es keinerlei Bedrohungen abseits des Winters und natürlich dem Dörflertod gibt.
All das führt zu einer unterhaltsamen, aber recht flachen Spielerfahrung. Den Aufbaumöglichkeiten fehlt Tiefe, auch die Anzahl an Gefahren, gegen die sich die Dörfler behaupten müssen, lassen sehr zu wünschen übrig. Für ein oder zwei witzige Runden auf der Arbeit ist Pixel Survivors durchaus sein Geld wert.

Grafik und Sound

Ob „Pixel“ hier so passend ist, weiß ich nicht. Die Grafik lässt sich eher als minimalistisch beschreiben, mit Sprites in eigenartigen Perspektiven und simplen Animationen. Mit dazu kommt die furchtbare Auflösung von Beschreibungstexten. Das Gesamtbild ist auf keinen Fall eine „Retrografik“, und auch als minimalistischer Stil nicht sehr berauschend, erfüllt aber seinen Zweck.

Fazit

Ein simples Aufbau-Strategiespiel. Es tut, was es soll.

Pixel Survivors (PC)

Pixel Survivors (PC)
5.5

Setting

5.5/10

Gameplay

5.0/10

Grafik und Sound

6.0/10

Pros

  • Baue deine eigene Insel!
  • Große Auswahl an Einheiten

Cons

  • Unschöne Grafik
  • Zu wenig Gefahren

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