Queen Crab – Die Killerkrabbe (DVD)

Nun ja… Manchmal weiß man schon beim Titel, was einen erwartet. „Queen Crab – Die Killerkrabbe“ – das kann doch nur ein Monster-Trash-Film sein! Und natürlich, man beachte nur das Cover. Eine riesige Monsterkrabbe, die die Welt in Schutt und Asche legt und der scheinbar nichtmal Kampfjets etwas anhaben können. Also Popcorn geschnappt und auf einen richtig schlechten Tierhorror-Film gefasst gemacht…

Als ein Meteorsturm über der Erde explodiert und einen ruhigen See in der abgelegenen Landschaft Amerikas zerstört, wird ein jahrhundertealtes Tier, eine riesige Mörderkrabbe, geweckt. Als die Leute einer kleinen nahegelegenen Stadt die verheerende Zerstörung entdecken, sammeln sie alles vor Ort ein, um den Schaden so klein wie möglich zu halten und die Öffentlichkeit nicht aufzuschrecken. Doch sie übersehen die Krabbe!! Als das Tier beginnt, durch die Stadt zu wandern, alles und jeden in seinem Weg zu zerstören, ist es jetzt an den lokalen Rednecks, ihre Häuser zu verteidigen und um ihr Leben zu kämpfen. Kann irgendwas die Killerkrabbe stoppen, bevor sie sich fortpflanzen kann und damit die ganze Welt vernichtet?

Amateuere am Werk?

Welch eine reißerische Zusammenfassung! Wir wollen ja niemandem zu nahe treten, aber wer hat sich denn da ausgetobt und einen doch recht unprofessionellen Covertext hingezaubert? Man fragt sich ja auch irgendwie, wie genau die Killerkrabbe sich denn eigentlich fortpflanzen soll, wenn sie doch eigentlich das einzige Monster ihrer Art weit und breit ist? Na, die Antwort findet man im Film – oder auch nicht.

Was man jedenfalls im Film findet, ist eine Menge Statisten. Denn als dilettantische Schauspieler wollen wir die Menschen hier ja gar nicht beschimpfen, aber es ist nunmal Fakt, dass hier keinerlei Talent für die Schauspielkunst vorhanden ist. Gut, das Budget war sicherlich sehr knapp und man muss das natürlich in die aufwändige Technik, die ein solcher Film nunmal mit sich bringt … nee, Moment. Hier wird doch glatt die gute alte Stop-Motion-Technik angewandt! Das hat man bei einem Film aus der heutigen Zeit auch länger so nicht zu sehen bekommen. Macht „Queen Crab“ fast schon sympathisch.

Tierhorror-Trash, der fast auf ganzer Linie versagt

Allgemein sieht der Film eher nach 90er Jahre aus und nicht so, als wäre er gerade frisch gedreht worden, aber das Budget ist mal wieder schuld… Kommen wir auf die Story zu sprechen. Die ist zu Anfang sogar recht gut inszeniert – mal abgesehen von den laienhaften Darstellern und den doch schon recht dämlichen Dialogen. Allerdings rückt die Handlung dann schon bald in den Hintergrund und der Film plätschert – oder krabbelt – so vor sich hin.

Um dem Ganzen dann noch die Krone auszusetzen, ist die deutsche Synchronisation ebenfalls eher mittelmäßig. Kurzum ein billiger Tierhorror-Trashfilm, der Liebhaber des Genres zumindest aufgrund der Tatsache, dass es sich hier mal nicht um einen Hai oder eine Spinne handelt, interessieren könnte, aber wer Trashfilmen allgemein nichts abgewinnen kann, der sollte sich die Zeit hier sparen.

Queen Crab - Die Killerkrabbe

Queen Crab - Die Killerkrabbe
2.9

Story

4.2/10

Schauspieler

1.5/10

Special Effects

2.0/10

Bild- und Tonqualität

4.0/10

Pros

  • Der Anfang ist gar nicht soooo schlecht...
  • Krabbe ist immerhin mal ein neues Thema!

Cons

  • Veraltete Technik
  • Schlechte Story
  • Noch viel schlechtere Schauspieler
  • Miese deutsche Synchro

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