Redemption Cemetery – Die Uhr des Schicksals (PC)

Tick tack, tick tack, tick tack… Kann ganz schön nervig sein, so eine tickende Uhr. Aber keine Sorge, in diesem Spiel werdet ihr nicht durch ein so lästiges Hintergrundgeräusch gestört, wenngleich eine Uhr eine wichtige Rolle spielt. Nicht umsonst wurde dieses Spiel mit dem Titel „Redemption Cemetery – Die Uhr des Schicksals“ versehen.

Wir stürzen uns in ein neues Abenteuer der beliebten „Redemption Cemetery“ Reihe. Astragon und Big Fish enttäuschen ihre Fans eben nicht, wenn es darum geht, beliebte Wimmelbild-Adventures fortzusetzen. Und die Vergangenheit hat schließlich gezeigt, dass Nachfolgertitel in diesem Genre durchaus sehr hoch im Kurs stehen.

Eine Reise in die 40er Jahre

Nun, es geht ganz harmlos los. Einfach kurz mit der Bahn nach Hause fahren, kann so schwer ja nicht sein. Kein Anruf einer hilfesuchenden Freundin, kein Job, der uns dazu bringt mysteriöse Fälle zu lösen. Einfach nur ab nach Hause. Obwohl… Mit dem Bahnfahren haben wir in dieser Reihe schon so unsere Erfahrungen gemacht. Und wie könnte es anders sein: natürlich landen wir in einer magischen U-Bahn Station! Über diese kommen wir also nicht wie erhofft schnell nach Hause, sondern reisen durch die Zeit in die Vergangenheit. Und in dieser geht es unheimlich zu, wir treffen auf Geister und müssen einen gefährlichen Pakt mit dem Tod eingehen – der uns allerdings nicht allzu viel Zeit lässt.

„Die Uhr des Schicksals“ ist zwar kein Titel, bei dem man besonders schnell durchs Spiel kommen muss, um sich am Ende entspannt zurück zu lehnen, dennoch gilt es andere Herausforderungen zu meistern. Viele Minispiele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden erwarten uns. Apropos Schwierigkeitsgrad: dieser ist zu Beginn des Spiel ebenfalls wählbar, sodass sowohl Anfänger, die eher die Story genießen möchten, als auch Fortgeschrittene, die sich am Knacken von harten Nüssen versuchen möchten, auf ihre Kosten kommen.

Stimmig von der Grafik bis zum Sound

Die Atmosphäre des Spiels ist sehr gut gelungen. Es geht um Geister und um den Tod, entsprechend ist das Setting düster gewählt. Freigegeben ist das Spiel ab 12 Jahren, Pegi empfiehlt sogar 16. So weit würden wir nun nicht gehen, denn zu gewalttätig wird es hier nicht, aber wie gesagt: es geht eben um den Tod und somit richtet sich das Spiel eher an die älteren Wimmelbild-Adventure Fans. Wobei übrigens der Fokus hier eindeutig auf Adventure liegt.

Zurück zum Setting: die Grafik ist sehr gut, deutlich besser als vom diesem Genre normalerweise erwartet wird. Selbiges gilt für den Sound, der die gruselige Szene genau richtig zu untermalen weiß. Das Drumherum passt also, ebenso wie die Story, die sehr spannend inszeniert ist und vom Spieler unbedingt weiter getrieben werden möchte. Einfallsreiche Minigames vermischen sich mit sehr schön gestalteten und abwechslungsreichen Wimmelbildern, sodass jeder auf seine Kosten kommt. Um es kurz zu machen: „Redemption Cemetery – Die Uhr des Schicksals“ ist eine echte Genreperle.

Redemption Cemetery - Die Uhr des Schicksals

Redemption Cemetery - Die Uhr des Schicksals
9

Story

8.6 /10

Grafik

9.0 /10

Sound

8.9 /10

Abwechslung

9.3 /10

Spielspaß

9.2 /10

Pros

  • Gelungene Atmosphäre
  • Sehr guter Sound und tolle Grafik
  • Abwechslungsreiche Minispiele

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