Rogue Stache (PC, Preview)

In den Weltraum verschlägt es uns in Black Shell Medias neustem Game. In Rogue Stache müsst ihr plattformen, schießen, sammeln und Bosse bekämpfen, um euch und euren mächtigen Schnurrbart zu schützen. Aktuell wird Rogue Stache noch entwickelt, wir haben aber schonmal vorab einen Blick für euch draufgeworfen.

Setting

Ihr betretet das Geschehen als ein namenloser Held mit mächtigem Bart. Genau dieser Bart wird von einer bösen Alienrasse bedroht, die euer Schiff angegriffen hat. Alle anderen Mitglieder des Schiffs hat es bereits erswischt, ihnen wurden die Bärte entfernt und ausserdem wurden sie zombifiziert. Jetzt müsst ihr euch mit eurer Schnurrbartpower und einer erstaunlichen Auswahl an Schusswaffen zur Wehr setzen, und dem Wahnsinn Einhalt gebieten. Im Namen der Bärte!

Gameplay

Sich selbst beschreibt Rogue Stache als Rougelike Shooter Plattformer. Das beschreibt es im Grunde auch ganz gut. In Rogue Stache kämpft ihr euch durch Räume und Räume voller Gegner, die ihr mit einer Auswahl an Schusswaffen besiegen könnt. Nebenbei hüpft, Walljumpt und überschlagt euch durch die Gegend, um Projektilen auszuweichen, Plattformen zu erreichen und Gegnern zu entkommen.

Die Idee hinter Rogue Stache ist ähnlich wie bei anderen Rougelikes: Ihr bekämpft Bosse, kriegt Gegenstände und Fähigkeiten, und gewinnt das Spiel entweder oder sterbt und verliert euren Fortschritt. Damit das ganze aber nicht zu langweilig wird, sammelt ihr während jedes Laufs Münzen, die ihr gegen neue Waffen und Upgrades eintauschen könnt. Oder ihr sammelt Mustache Tokens und versucht, euch mächtige Hüte zu erspielen. Viele Upgrades, eine Menge Waffen, eine Menge Hüte… An Auswahl scheitert Rogue Stache nicht.

Bei dem großen drumherum an Waffen und Items ist das Grundprinzip aber recht schnell erschöpft. Die Level, damit auch das Plattforming sind sich viel zu ähnlich und bieten kaum Abwechselung oder Herausforderung. Auch die Schwierigkeit selbst fluktuiert stark: Die vielen gedroppten Gegenstände und sehr starke Mustache-Fähigkeiten sorgen dafür, dass man durch einen Großteil der Level durchballern kann, ohne dabei wirklich auf Gegnerschaden achten zu müssen. Auch die Bosse sind leicht durchschaubar und schaffbar, wenn man sich die richtigen Waffen aufhebt.

Alles in allem erinnert mich vieles an Rogue Stache an ein anderes Black Shell Media Game: Overture. Alles ist schnell, überdreht… Die Story ist ein bisschen campy, überall explodiert etwas, aber im Kern hat das Spiel ein paar technische Probleme.

Grafik und Sound

Auch optisch ähnelt Rogue Stache Overture… leicht pixelige, schöne Retro-Grafik, dafür aber zu wenig abwechselungsreiche Umgebungen, auch die Animationen wirken unschön und etwas statisch. Der Chiptune-Soundtrack untermalt das ganze entsprechend, wirklichen Ohrwurmcharakter hat der aber noch nicht.

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