Slowdrive (PC)

Rennspiele gibt es viele. Rennspiele, bei denen ihr ein fahrendes Faultier steuert… weniger. Aber genau solche Spiele braucht es, zumindest wenn es nach Entwicklerstudio onebraverobot geht. In Slowdrive geht es trotz des Titels und der faulen Natur unseres Helden ganz schön halsbrecherisch her.

Setting

Eure Aufgabe klingt einfach: Ihr sollt unserem Freund, dem Faultier, dabei helfen, endlich nach Hause zu kommen. Das hat sich nämlich mächtig verirrt und findet sich jetzt auf einer Reihe von einzelnen Inseln wieder, die mit recht abenteuerlichen Rennparcours bestückt sind. Aber nach Hause muss es trotzdem, darum setzt ihr euch an das Lenkrad eures antiken, quietschgelben Wagens und zeigt der Welt, wo das Faultier die Locken hat. Scharfe Kurven, waghalsige Sprünge und viele andere Kunststücke auf Zeit: das findet ihr in Slowdrive.

Gameplay

Wie bereits gesagt hat Slowdrive mit „langsam fahren eigentlich relativ wenig am Hut. Im Gegenteil: Ziel des arcadigen Rennspiels ist es, schwierige Rennkurse möglichst schnell abzufahren. Einfach ist das nicht, denn die Zeitlimits sind eng und euer treues Gefährt ganz schön schwerkraftanfällig. Da hilft nur Geduld und eine Meeenge Feingefühl, damit ihr nicht im Ozean landet. Wie bei anderen Casual Games ist auch hier das Ziel, nacheinander zunehmend schwierigere Level zu durchfahren. Je besser ihr abschneidet, desto mehr Punkte (in diesem Fall Sterne) bekommt ihr, und schaltet neue Welten frei. Die Auswahl an Strecken kann sich allerdings auf jeden Fall sehen lassen.
Die Steuerung und das Spiel gehen gut von der Hand. Ihr gebt Gas, ihr lenkt nach links und rechts. Tricks wie auf zwei Rädern fahren oder Sprünge könnt ihr durch geschickte Nutzung eurer Umgebung vollführen. Das ist einfach zu lernen, aber kniffelig genug, um euch immer wieder dazu zu bringen, die kniffeligen Level zu versuchen! Eine wirkliche Langzeitbegeisterung kommt nicht unbedingt auf, da das Spiel doch relativ klein ist, aber Slowdrive brigt in jedem Fall ein paar kniffelige Stunden.

Grafik und Sound

Optisch ist Slowdrive simpel und übersichtlich. Gedeckte Farben, ein einfaches Erscheinungsbild, dafür ein lustiges Auto und ein autofahrendes Faultier. Was will man mehr? Die Menüs sind ebenfalls relativ simpel, und teilweise durch den vollkommenen Verzicht auf Beschriftung auch ziemlich unübersichtlich, das wird aber wieder durch die unterhaltsame Musik rausgerissen.

Fazit

Slowdrive ist simpel, aber unterhaltsam. Ein perfektes Spiel für die Kaffeepause.

 

Slowdrive (PC)

Slowdrive (PC)
7.3

Setting

7.0 /10

Gameplay

8.0 /10

Grafik

7.0 /10

Pros

  • Viele Strecken
  • Einfach zu lernen
  • Aber trotzdem kniffelig

Cons

  • Kann etwas eintönig werden

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