Star Trek Beyond (DVD)

Wo man sonst gerne in der Einleitung mal ein bisschen das Thema umreißt, auf vorherige Filme eingeht oder die Grundlagen beschreibt, ist dies bei einem Film wie „Star Trek Beyond“ nahezu unmöglich ohne dabei auf mehrere Seiten zu kommen. Nur so viel: Angefangen hat alles im Jahr 1966, als eine Serie namens „Raumschiff Enterprise“ an den Start gegangen ist. Mehrere Serien und 12 Kinofilme später sind ganze Generationen im Trekkie-Fieber. Diese Fans wollen natürlich immer wieder mit neuem Input versorgt werden, sodass wir nun in den Genuss von Film Nummer 13 auf DVD und Blu-Ray kommen.

Achtung, Falle!

„Star Trek Beyond“ heißt der Film aus dem Jahr 2016 und ist nach „Star Trek“ (2009) und „Star Trek Into Darkness“ (2013) der dritte der neuesten Reihe. Die Enterprise-Crew hat mehr als die Hälfte ihrer fünfjährigen All-Mission hinter sich als sie einen Notruf empfängt. Doch bald – und zu spät – stellt sich heraus, dass es sich bei diesem Notruf um eine Falle handelt. Die Enterprise wird schwer getroffen, einige Besatzungsmitglieder können in Rettungskapseln auf einem fremden Planeten landen, sind aber voneinander getrennt. Viele Mitglieder geraten in Gefangenschaft, andere müssen sich allein durchschlagen, während Scotty auf die Angehörige einer fremden Spezies trifft: Jaylah. Diese will der Enterprise-Crew helfen, jedoch muss sich die Besatzung erst wieder zusammenfinden um dann ihren Angreifer zu stellen.

Visuell einwandfrei

Um einen Film gut oder schlecht zu finden, muss man zunächst natürlich wissen, auf was man besonders Wert legt. Da „Star Trek Beyond“ ein Science-Fiction-Film ist, sollten natürlich die Special Effects etwas hermachen und auch an Action sollte es nicht fehlen. Braucht aber ein Film wie dieser auch Tiefgang, Emotionen und eine fesselnde Story? Doch, eigentlich schon und eigentlich ist man dies von den Star Trek Filmen auch gewohnt. Beim neuesten Teil allerdings kommt die Story etwas zu kurz.

Diese ist zwar als Grundgerüst durchaus interessant, es fehlt aber an der angesprochenen Tiefe und an den sonst üblichen Emotionen. Ist das schlimm? Nein, nicht unbedingt, denn „Star Trek Beyond“ kann auch ohne dies sehr gut unterhalten. Das liegt einerseits daran, dass es dem Film nicht an Humor fehlt – dieser aber genau in der richtigen Dosis vorhanden ist, um nicht in die komödiantische Ecke abzudriften – andererseits daran, dass er so actionhaltig ist, dass man sich an den Szenen gar nicht sattsehen mag.

Denn Action bedeutet bei einem Film wie diesen unheimlich viele Effects. Und diese sind so großartig in diesem Film, dass man voll in die fremde Welt abtauchen kann. Der Film beginnt überhaupt schon sehr episch, laut und turbulent – richtiges Popcorn-Kino eben. Die Masken und Kostüme tun dann noch ihr Übriges dazu, sodass man sich für die Dauer des Filmes einfach nur auf eben diesen fokussiert. Natürlich tragen auch die Schauspieler ihre Teil dazu bei, die allesamt eine großartige Arbeit abliefern – und das, obwohl gerade die Darsteller von Spock, Pille und Co. aufgrund der heißgeliebten Vorgänger argwöhnisch von vielen Fans betrachtet werden.

Kurzum: „Star Trek Beyond“ ist ein Muss für jeden Trekkie. Wenngleich die Story etwas lasch ist und man sich mehr erhofft hätte, so ist der Film visuell ein kleines Meisterwerk geworden. Auch die Bildqualität der DVD bringt dies hervorragend rüber. Perfekt für einen Samstagabend mit einer Tüte Chips oder Mikrowellenpopcorn.

Star Trek Beyond

Star Trek Beyond
8.6

Story

7.0 /10

Visuelle Effekte

9.5 /10

Bild- und Tonqualität

9.2 /10

Pros

  • Ordentlich viel Action
  • Großartig in Szene gesetzte Effekte
  • Popcorn-Kino vom Feinsten
  • Sehr gute Darsteller

Cons

  • Schwächelnde Story

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