Taifun über Nagasaki (DVD)

Heute ehren wir man wieder einen Streifen längst vergangener Tage. Wenngleich die Jugend von heute vielen alten Schinken nicht mehr allzu viel abgewinnen kann, so gibt es doch immer noch die Filmliebhaber, die die alten Perlen zu schätzen wissen. Für genau diese sind Veröffentlichungen wie „Taifun über Nagasaki“ ein echtes Highlight.

Drama in Japan

„Taifun über Nagasaki“ ist eine französisch-japanische Produktion aus dem Jahr 1957. Die Hauptrollen haben Jean Marais als Pierre Marsac, Danielle Darrieux als Françoise Fabre und Keiko Kishi als Noriko Sakurai übernommen. Doch auch Fans der deutschen Filmgeschichte kommen auf ihre Kosten und sehen Gert Fröbe in der Rolle des Ritters. Die Story des Films macht auf den ersten Blick nicht viel her:

„Der französische Ingenieur Pierre Marsac verliebt sich in die junge Japanerin Noriko, eine Waise, und verlängert ihretwegen seinen Arbeitsvertrag in Japan. Als seine ehemalige Geliebte Françoise als Reporterin nach Japan kommt, wendet er sich allerdings erneut ihr zu und die Japanerin verzichtet auf ihn. Bevor sich der Ingenieur entscheiden kann, verwüstet ein Taifun Nagasaki – Noriko wird daraufhin vermisst und da die französische Geliebte nach Europa zurückkehrt, steht er allein in den Trümmern…“

Während man als angehender Zuschauer nun erstmal denken mag, dass es sich um eine klassische Dreiecksbeziehung mit Happy End handelt, wird man bald überrascht, wie dramatisch der Film tatsächlich aufgebaut ist. Gut, die Story mag nun nicht ewig in Erinnerung bleiben, doch die Aufmachung des Films macht – vor allem in Anbetracht seines Alters – einiges her.  Da wäre einerseits der Taifun selbst, andererseits die (tatsächlich damals durch eine Atombombe) zerstörte Stadt Nagasaki.

Nun mag es sich bei „Taifun über Nagasaki“ um kein Meisterwerk der Filmgeschichte handeln, für Fans älterer, nicht ganz so bekannter Filme ist dies aber tatsächlich einen Blick wert.

Taifun über Nagasaki

7.8

Story

7.1/10

Darsteller

8.2/10

Bild- und Tonqualität

8.0/10

Pros

  • Gut inszeniertes Drama
  • Spannend vor allem gegen Ende
  • Sehr gute Darsteller
  • Dem Alter entsprechend gute Bild- und Tonqualität

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