The First Time (DVD)

Manche Filme sind von Anfang an vorhersehbar und bieten keinerlei Spannung. Andere sind ebenfalls vorhersehbar, können aber dennoch sehr gut unterhalten. „The First Time“ gehört zu den letzteren und ist ein typische Teenie-Love-Story aus den USA. Und dennoch irgendwie anders.

Dave (gespielt von Dylan O’Brien, bekannt aus „Teen Wolf“) ist verliebt in Jane. Doch diese sieht ihn nur als guten Freund, sie steht eher auf Bad Boys – weiß allerdings auch gar nichts von seinen Gefühlen für sie. Auf einer Party will er nun endlich den großen Schritt wagen und ihr seine Liebe gestehen, doch dann kommt alles anders. Er trifft auf Aubrey (gespielt von Britt Robertson), die so ganz anders ist als andere Mädchen. Sie steht nicht auf Romantik und hat ohnehin einen älteren Freund. Dennoch beginnt für die beiden ein aufregendes Wochenende.

Das Leben eines Teenagers

Bereits in den ersten fünf Minuten weiß man, worauf der Film hinauslaufen wird. Aber das ist gar nicht schlimm, denn als Zuschauer erhofft man sich genau dieses Ende. Ehrlicherweise gibt es in der Zeit dazwischen auch gar nicht so viel Action, wie man aus anderen Filmen dieser Art kennt. Klar, das Prinzip ist wie immer dasselbe: Junge und Mädchen lernen sich kennen, finden sich toll, aber irgendwas kommt dazwischen. Dieses „irgendwas“ ist in diesem Fall aber nicht so dramatisch in die Länge gezogen wie in anderen Streifen dieser Art. Es ist schlicht und einfach eine normale Teenager-Hürde, die es zu überwinden gilt.

Was macht de Film dann also so sehenswert? Es ist wohl die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern, die sich am Set kennen und lieben gelernt haben und seit 2012 ein Paar sind. Sie brauchten die Anziehungskraft also gar nicht zu spielen, sie war tatsächlich sichtbar da. Ebenfalls überzeugen die vielen kleinen Andeutungen, die im Verlaufe des Films in die Tat umgesetzt werden. Wie Easter Eggs, die zu beginn gesät und immer mal wieder gefunden werden können.

Muss es etwas besonderes sein?

Wie kommt es eigentlich zum Titel des Films? Na ja, es geht um das erste Mal. Die erste sexuelle Erfahrung. Wenngleich das Thema sehr wohl eine Rolle spielt, so wird es weder plump noch überromantisch dargestellt, vielmehr bekommt der Zuschauer eine sehr realitätsnahe Geschichte zu sehen. Und es dreht sich eben nicht alles nur darum bzw. wurde sinnvoll in die übrige Story eingebaut.

All das zusammen macht „The First Time“ zu einer sehr guten, liebenswerten Teenager-Romanze, die lohnenswert ist und zu unterhalten weiß. Wahrscheinlich wird der Film nicht bei vielen zum absoluten Lieblingsfilm mutieren, doch wer das Genre mag, kann ruhig einen Blick riskieren und sich für etwa 90 Minuten in den Bann von Dave und Aubrey ziehen lassen.

The First Time

The First Time
8.8

Story

8.4 /10

Darsteller

9.3 /10

Unterhaltungsfaktor

8.7 /10

Pros

  • Perfekte Besetzung der Hauptdarsteller
  • Realitätsnahe Story
  • Sehr guter Soundtrack

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.