Time Warrior – The Time Runner (DVD)

Fans des Science Fiction Genres haben es nicht leicht. Einige richtig gut gelungene Blockbuster lassen ihre Herzen natürlich schneller schlagen, aber gerade bei den billiger produzierten Filmen, kommt schnell ein gewisser Trashfaktor auf, der oftmals das Filmvergnügen trübt. Auch „Time Warrior – Der Time Runner“ hatte kein allzu großes Budget. Kann der Streifen dennoch etwas?

Zunächst ist da natürlich erst mal die Story, die gerade bei Filmen des Genres wichtig ist – ist sie logisch, kann man ihr folgen? Worum geht es also bei „Time Warrior“?

Die Menschheit steht auf dem Spiel

2022 greifen Aliens die Erde mit gigantischen Schlachtschiffen an, der Kampf gegen die Übermacht aus dem All ist erdrückend und die Menschheit steht kurz vor der Ausrottung. Die Invasion begann schon vor 30 Jahren, 1992, als die Aliens sich in Menschengestalt in alle wichtigen Positionen von Politik und Militär einschleusen konnten um den Angriff vorzubereiten. Als das bekannt wird schickt man Michael Raynor (Mark Hamill) durch ein Wurmloch 30 Jahre zurück in die Vergangenheit. Im Jahr 1992 angekommen beginnt Raynor sofort gegen die Aliens vorzugehen. Doch seine Widersacher haben von seiner Ankunft Wind bekommen und es beginnt eine erbarmungslose Hetzjagd auf den „Time Warrior“.

Zugegeben: die Story ist spannend. Die Idee ist sehr gut – Zeitreisen gehen ja irgendwie immer seit „Zurück in die Zukunft“. Und wer möchte nicht manchmal ein wenig an der Vergangenheit schrauben? Gut, in diesem Fall steht natürlich die Existenz der Menschheit auf dem Spiel und nicht das Verhindern dem Exfreund über den Weg zu laufen.

Solider Trash-Streifen mit toller Besetzung

Während die Idee der Geschichte also gar nicht so schlecht ist, hätte man aus dieser deutlich mehr heraus holen können. Denn im Grunde ist diese Zusammenfassung auch schon alles, was in dem Film an Story passiert. Alles drumherum ist Ballerei. Ist aber dennoch recht unterhaltsam, vor allem wenn man auf leicht trashigere Sci-Fi-Filme steht.

Übrigens gibt es für Fans des Genres noch einen interessanten Fakt: Der Hauptdarsteller des Films ist niemand anderes als Mark Hamill, den jedermann wohl als Luke Skywalker aus Star Wars bekannt ist. Ihm ist nach dem Blockbuster allerdings kein großer Hit mehr gelungen, sodass es ganz angenehm ist, ihn hier in diesem Film mal wieder zu sehen. Tatsächlich zeigt er auch, dass sein schauspielerisches Talent einwandfrei ist, was wiederum „Time Warrior“ selbst zu einem etwas besseren B Movie macht.

Da der Film schon einige Jahre auf dem Buckel hat, sind die technischen Effekte natürlich überaltet, für Nostalgiker aber dennoch einen Blick wert. Wenngleich eine richtige Storyerläuterung fehlt und die Logik an manchen Stellen wirklich zu wünschen übrig lässt, so kann „Time Warrior“ doch gut unterhalten, wenn man die eigenen Erwartungen nicht zu hoch ansetzt. Lediglich die Bild- und Tonqualität lässt zu wünschen übrig.

Time Warrior - The Time Runner

Time Warrior - The Time Runner
7

Storyidee

7.7 /10

Storyumsetzung

5.9 /10

Darsteller

7.5 /10

Bild- und Tonqualität

6.8 /10

Pros

  • Gute Grundidee
  • Sehr guter Hauptdarsteller
  • Viel Action

Cons

  • Einige Logikfehler und wenig Erklärungen
  • Nicht so gute Bild- und Tonqualität

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