Two a Penny (DVD)

Den Namen Cliff Richard kennt man wohl, auch wenn man seiner Musik nicht zugetan ist. Wenngleich er im deutschsprachigen Raum nicht ganz so erfolgreich ist wie in seiner Heimat Großbritannien, so ist er doch allein aufgrund der Tatsache, dass er es seit 50 Jahren schafft, in UK immer wieder einen Charthit zu landen, eine Musiklegende. Der mittlerweile zum Ritter geschlagene Musiker hat sich aber auch schon als Schauspieler versucht. Wie in dem aus dem Jahr 1968 stammenden Film „Two a Penny – Bin kein Mr. Niemand“.

„Der junge egoistische Kunststudent Jamie Hopkins, der Geld und Wohlleben als höchstes Gut und seine Freundin Ruby als Objekt zur Befriedigung seiner Wünsche betrachtet, erfährt durch sie plötzlich, dass es Wichtigeres gibt und ändert sein Leben.“

Eine lahme Story mit falschem Fokus

Um es auf den Punkt zu bringen, ist dieses „Wichtigeres“ der Glaube. Denn bei „Two a Penny“ bekommen wir es mit einem sehr religiös angehauchten Film zu tun. Natürlich gibt es viel Musik zu hören, diese aber auch zu einem großen Teil sehr christlich. Wer nun also weder etwas mit Religion noch mit Cliff Richard anfangen kann, der ist bei „Two a Penny“ völlig falsch aufgehoben.

Nun mag man über Filme dieses Genres denken was man möchte, „Two a Penny“ ist so oder so kein Meisterwerk. Die Story scheint etwas unrealistisch und zu sehr konstruiert, wenngleich Richard seine Rolle überraschend gut spielt und man nach einer Weile tatsächlich vergisst, dass man ihn eigentlich als Sänger kennt. Dennoch helfen seine darstellerischen Künste nicht über die unheimlich schwache Story hinweg. Man hat sich zwar durchaus Mühe gegeben, den Film nicht allzu sehr nach Predigt aussehen zu lassen, hat dabei aber ebenfalls vergessen Spannung einzubringen.

Auch liegt der Fokus viel zu sehr auf dem britischen Sänger, sodass sämtliche andere Schauspieler gnadenlos untergehen und ihr Talent überhaupt nicht zeigen durften. Am Ende ist „Two a Penny“ als ein Film, der nur ein ganz spezielles Publikum anspricht und vor allem Cliff Richard Fans gefallen wird. Alle anderen dürfen diesen alten Streifen getrost überspringen.

Two a Penny

Two a Penny
5.7

Story

4.8 /10

Darsteller

5.8 /10

Bild- und Tonqualität

6.5 /10

Pros

  • Cliff Richard spielt überraschend gut
  • Der Soundtrack ist für Fans überzeugend

Cons

  • Lahme Story
  • Andere Darsteller geraten völlig in den Hintergrund

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