Waking the Glares (PC)

In Waking the Glares dürft ihr malwieder auf den erzählerischen Pfaden der Walking-Simulators wandelnund in entspannter Manier Puzzles lösen, Monologen lauschen und malerische Schauplätze erkunden. So zumindest die Idee. Wie sich Walking the Glares tasächlich schlägt, haben wir für euch getestet.

Setting

Alles beginnt mit einer Geschichte, und so ist es auch passend, dass ihr euch in Walking the Glares Kapitel für Kapitel durch die Geschichte eines Mannes schlagt, der in seinen Erzählungen an die verschiedensten Orte reist. Manche realistisch, andere eher surreal, aber immer irgendwie einzigartig. Bis jetzt könnt ihr Kapitel 1 und 2 der Geschichte erkunden und euch einen ersten Eindruck der Geschichte holen- Wer das Ganze lieber am Stück erleben will, der muss noch ein wenig warten. Erleben könnt ihr das Ganze aber übrigens nicht nur am Bildschirm über die Tastatur: Walking the Glares bietet euch ebenfalls die Möglichkeit, das Spiel in der VR durchzuspielen. Zumindest so weit, wie das Spiel halt bis jetzt geht.

Gameplay

Die Gameplaysparte ist ja meistens nicht der ausschlaggebende bei Walking-Simulatoren, wichtig ist er aber trotzdem. In Waking the Glares verbringt ihr wenig überraschend einen Großteil der Zeit damit, durch die Gegend zu laufen und den narrativen Leistungen des männlichen Erzählers zu lauschen, der euch Stück für Stück Einblicke in eine größere Geschichte schenkt… wie diese Stücke zusammenhängen lässt sich allerdings in der kurzen Zeit, in der ihr spielen dürft, schwer einschätzen und wirkt stellenweise ziemlich aufgesetzt. Dieses Gefühl werdet ihr in den ersten beiden Kapiteln auch meistens eher schwer los. die meisten der Areale haben zwingend eine quälend langsame Laufgeschwindigkeit, die den eh schon etwas mageren Inhalt ziemlich deutlich streckt. Abseits davon erwarten euch ein paar Puzzles. Meistens geht es aber nur darum, mit einem Gegenstand an der richtigen Stelle zu interagieren, oder verschiedene Dinge aufzutreiben. Auch das Feedback innerhalb der Puzzles ist nicht sonderlich hilfreich. meistens müsst ihr einfach probieren, bis es passt.

Zeitweise hat die Geschichte von Walking the Glares aber doch ihre Momente und könnte in eine spannende Erzählung verwickeln, wenn die einzelnen Abschnitte nicht unbedingt so kurz wären und relativ abrupt enden würden. Oft spielt man etwa 10 Minuten an einem Kapitel, bis man die nächste Seite findet und in den nächsten Bereich verfrachtet wird. Es bleibt abzuwarten, wie Walking the Glares an seinem Konzept weiterarbeitet und sich in den folgenden Episoden verfeinert. Bis jetzt bleibt aber der Eindruck, dass Walking the Glares einfach einer von vielen visuellen Geschichten ist, die zur Zeit auf den Markt kommen, und bis jetzt wenig eigenes mitbringen, beziehungsweise zu wenig, um ein eindeutiges Urteil darüber zu fällen.

Grafik und Sound

Der Soundtrack ist gelungen. Ruhig, atmosphärisch und aufbauend, mit schönen Klavierstücken. Auch die Erzählungen und Synchronisation ist vernünftig und die Soundeffekte meistens stimmig. Grafisch ist Walking the Glares dafür nicht so stark, wie man es vielleicht erwarten würde. Das Spiel selber bietet einige spannende Schauplätze und Konzepte, umgesetzt sind diese aber oft eher durchschnittlich, was bei einem so visuellen Spiel mit Potenzial zu atemberaubenden Bildern natürlich schade ist.

Fazit

Bis jetzt hat Waking the Glares nicht viel gezeigt… Wir hoffen, dass da mehr kommt.

 

Waking the Glares (PC)

4,99€
Waking the Glares (PC)
5

Setting

5.0/10

Gameplay

3.5/10

Grafik und Sound

6.5/10

Pros

  • Einige schöne Schauplätze
  • Interessante Erzählung

Cons

  • Sehr kurz
  • Sehr langsame Passagen
  • Grafisch verschwendetes Potenzial

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.